Kategorie-Archiv: Ökonomie der Gefühle

Nutzwertiges für den Emotionshaushalt

Die Ökonomie der Gefühle (4): Geiz

Flattr this!

Neulich auf dem S-Bahnsteig: Ein älterer Mann berichtet seiner gleichaltrigen Gesprächspartnerin von seinem überaus klugen Schachzug im Supermarkt. Er habe nämlich von den Bananen vor dem Abwiegen die Strünke abgebrochen. „Ich bezahl ja für Bananen und nicht für die Reste!“

Mal abgesehen davon, dass er konsequenter Weise auch noch die Schalen hätte entfernen können, verkörpert dieser Mann auf den ersten Blick den Homo Oeconomicus: das bestens informierte, mit allen Wassern gewaschene, vollkommen egoistische, unablässig berechnende, ständig auf Schnäppchen bedachte, darin aber auch hochgradig rationale und effiziente Muster-Wirtschaftssubjekt. Das, was Wirtschaftsliberale des angelächsischen Zuschnitts bzw. der FDP-Programmkommission aus uns allen machen wollen.

So hat es ja auch schon der schottische Nationalökonom Adam Smith, einer der Urväter der modernen Volkswirtschaftslehre, 1776 in seinem Hauptwerk „Wealth of Nations“ vorgebetet: Eine „unsichtbare Hand“ sorge dafür, dass, indem jeder beim Produzieren und Handeln ständig nach seinem eigenen noch so kleinen Vorteil trachte, konsequent der Wohlstand aller sich vermehre. Schließlich würden ja alle in freier Übereinkunft das jeweilige Optimum aus diesen Tauschvorgängen herausholen.

Schöne, alte Welt. Smith wusste noch nichts davon, dass Bananen heute von Discountern als Lockangebote für 89 Cent das Kilo verramscht werden, wodurch den costa-ricanischen Plantagenarbeitern für dieses Kilo noch etwa ein Cent Lohn bleiben dürfte. Er kannte auch noch keine Einkaufsvorstände moderner Großkonzerne oder Einzelhandelsketten, die durch das Entfernen von metaphorischen Bananenstrünken im Großmaßstab den Mittelstand zugrunde richten: Du bist mein Zulieferer oder Dienstleister? Du hast kein Recht auf eigenen Profit! Das ist alles meins und bleibt es auch! Geiz als Gleitmittel der Ökonomie, wenn das so einfach wäre.

Indem er den Gefühlshaushalt aller Betroffenen zur Hölle macht, ist Geiz offensichtlich dem hier schon diskutierten Neid verwandt – als Haltung, aber ist er auch selbst ein Gefühl? Durchaus, genauer betrachtet allerdings eine Gefühlsmelange: Geiz fühlt sich erbärmlich an, klein, gemein, niedrig, damit auch bedürftig, ja hoffnungslos. Und es gibt einen dramatischen Unterschied zu bloßem Eigennutz, der auch immateriellen Nutzen schätzt: Geiz ist, wenn ich von allen möglich Nutzen meines Handelns oder Unterlassens nur meinen materiellen Vorteil kalkuliere, nicht aber den mir zukommenden „Umwegnutzen“ von Wertschätzung, Altruismus, Dankbarkeit, Gelassenheit, Lebensfreude oder gutem Gewissen.

Aber auch das ist noch nicht sein eigentliches Charakteristikum, das zeichnet auch Gier oder Egoismus aus. Geiz als einziger hat auch mit geradezu sexueller Befriedigung durch spartanische Enthaltsamkeit im Reichtum zu tun, mag dieser nun relativ sein wie der des Bananenstrunkentferners gegenüber dem Plantagenarbeiter oder aber absolut unermesslich. Uncle Scrooge, Onkel Geizkragen, im Deutschen besser bekannt als Onkel Dagobert aus dem Donald-Duck-Universum, badet täglich in seinem Geldspeicher, in dem sich mehrere „Fantastillionen“ Taler in Form von Münzen befinden. Er taucht in die Münz-Fluten, wirft sie in die Luft und genießt auf eine geradezu sinnliche Art seinen obszönen Schatz.

Doch den Neffen Tick, Trick und Track einen Taler zu schenken käme Uncle Scrooge nicht in den Sinn. Die Euphorie im Geldbad macht ihn nicht zu einem sympathischen Wesen, und gerade daraus bezieht er sein Selbstbewusstsein: „Ich bin anders“, ruft Dagobert mit erschreckend verzerrter Miene in einer seiner allerersten Sprechblasen (Christmas on Bear Mountain, 1952): „Alle hassen mich, und ich hasse alle!“ Am meisten, sobald er dem Geldbad entsteigen muss, wohl sich selbst.

Geiz lehrt uns, dass wir der perfekten Marktwirtschaft einfach nicht gewachsen sind: Dem roboterhaften Homo Oeconomicus kommt immer wieder der triebgesteuerte, dabei zutiefst unerlöste Neandertaler in die Quere. Was machen Sie jetzt daraus, Adam Smith?

[facebook_ilike]

Die Ökonomie der Gefühle (3): Neid

Flattr this!

„Die aufrichtigste Form der Anerkennung ist der Neid“ – „Mitleid bekommt man geschenkt, Neid muss man sich verdienen.“ Solche Bonmots findet wohlfeil in Presse- und Zitatedatenbanken, wer in Deutschland einem der hässlichsten Gefühle im gesamten Wirtschaftsleben nachforscht. Anderswo ist das anders, aber dazu später. Gerne pflegen in Deutschland Konservative und Reaktionäre das Bild von der „Neid-Gesellschaft“, die dem Besserverdienenden nicht das Schwarze unter dem Fingernagel gönne. Neid gilt ihnen als Grund dafür, dass Reiche in Deutschand ihr Geld verstecken müssten, statt es zur Schau stellen zu dürfen wie, sagen wir, griechische Reeder oder auch römische Imperatoren zur Zeit von Asterix, 50 v. Chr.

In dem Comic-Band „Streit um Asterix“ bringt der römische Agent Tullius Destructivus (!) Neid und Zwietracht ins gallische Dorf, um in Diensten Cäsars die Gemeinschaft der Widerständigen zu zersetzen. Seine Sprechblasen, wenn er hinterhältig den loyalen Krieger Asterix statt des Chefs Majestix zum „mächtigsten Mann im Dorf“ ausruft und so prompt einen halben Bürgerkrieg auslöst, sind giftgrün eingefärbt. Dabei ist der Neid eigentlich ein „gelbes“ Gefühl, wobei die Farbe ebenso für Gier und in der christlichen Symbolik auch für den Verrat des Judas sowie die Ketzerei und die Dekadenz steht. Er ist also rundum in unerfreulicher Gesellschaft, dieser Neid.

Und doch ist er einer der wichtigsten Motoren jeder kapitalistischen Volkswirtschaft. Neid regt den Konsum an: Der Nachbar fährt einen Daimler? Ich brauche einen Porsche! Dieses ungeheuer plump und outdated wirkende Schema greift in Wahrheit immer noch genauso exakt und zuverlässig wie in den fünfziger Jahren. Neid treibt Innovationen: Apple hat Erfolg mit dem iPhone? Wir müssen ein noch besseres, noch schnelleres Smartphone auf den Markt bringen, um ihnen nicht den ganzen Markt zu überlassen! Neid sorgt für sozialen Druckausgleich: Das Proletariat wohnt in Rattenlöchern, während der Herr Unternehmer seine Villa neben der Fabrik hat? Schon entstehen Gewerkschaften, Parteien, Klassenkampfideologien.

Das alles bekommt frei Haus, wer den Selbstbedienungs-Kapitalismus entfesselt. Wer ein wahrer Apologet von „mehr Dynamik“ sein will, der missachte also den Neid nicht, sondern fördere und mehre ihn. Die herrschende Elite scheint sich das zur Prämisse gemacht zu haben, indem sie mit Boni, Yachten, Lobbyismus und Steuerflucht dem Pöbel immer unverholener Grund zum Neidischsein gibt. Damit hat sie aber nur das Wohl des gesellschaftlichen Ganzen im Blick, denn was soll schlecht daran sein, etwas „Wettbewerb“ im lauen Durchschnittsland zu entfachen? Ist nicht unser Land darauf gebaut, auf den Schwingen des Neides entweder zum Staatsfeind, zum Amokläufer oder zum Milliardär zu werden?

Unseres vielleicht ja. Schweden eher nein. Dort gibt es keine Neidgesellschaft. Dort verdient auch ein Ikea-Gründer nicht das 8.000-Fache seines Verkaufspersonals. Jeder Schwede ist zugleich Zahler hoher Steuern und Nutznießer umfassender staatlicher Dienstleistungen. Jeder kann beim Finanzamt anrufen und kurz mal nachfragen, was der Nachbar, der Chef letztes Jahr so versteuert hat. Oder bei einer Privatauskunftei, die ihn über den Schuldenstand dieser Personen informiert. Alles ist transparent, und so gibt es kaum extreme Ausreißer aus dem Sozialgefüge. Denn Neid funktioniert nicht ohne Geheimniskrämerei, Abschottung und Wagenburgmentalität. Der Beneidete will sich eben nicht öffentlich rechtfertigen müssen. Er könnte es ja meist gar nicht. Exzess ist niemals verdient, sondern stets gekapert.

Nächtes Mal geht es um die strohblonde, androgyne Schwester des Neides: die Gier.

Die Ökonomie der Gefühle (2): Liebe

Flattr this!

Eine Juwelierkette veröffentlichte im Weihnachtsgeschäft 2010 das Fotomotiv eines 999,- Euro teuren Brilliantrings mit der Aufforderung: „Liebe schenken!“ (Abb. ähnlich, Motiv war bereits ausgetauscht.)

Also: Liebe schenken. Und das ist ja mal Quatsch: Liebe kann man gar nicht schenken, sondern nur vermieten, verpachten, verkaufen oder meinetwegen verpfänden. Denn: Sie hat einen genau definierten, wenn auch stark schwankenden, monetären Wert.

Liebe ohne Preisschild wäre in den Augen des oder der Geliebten vollkommen wertlos. Ein Wegwerfartikel. Nicht einmal so begehrenswert wie eine rote Plastikspardose in Elefantenform, wie sie am Weltspartag ein Kind von der Sparkasse geschenkt bekommt. Denn die hat immerhin den Gebrauchswert, Scheine und Münzen hineinstopfen zu können und so später zu einer Kapitalanlage zu werden. Versuchen Sie das mal mit Ihrer kostenlosen Liebe.

Was? Liebe SOLL kostenlos sein? Und warum rechnen dann Männermagazine auf seitenlangen Tabellen exakt vor, was eine Beziehung über ihren vollen „Life Cycle“ kostet – einschließlich der Extremkostenfaktoren Kinderkriegen und/oder Scheidung? Da kommen astronomische Summen raus, und am Ende ist der Mann der Abgezockte. Wäre ja auch ein Wunder, wenn es die Frau wäre, beim Männermagazin. Die Bilanz ist dann meistens: Für das Geld könnten Sie sich besser vier Porsche kaufen. Zielgruppe, you know.

Sie hören ja immer noch nicht auf mit Ihrer kostenlosen Liebe, Altruismus, Mutter Theresa, Idealen, Gotteslohn. Gottes Lohn? Aha! Eben. Jeder gute amerikanische Chrislamist (Gegenstück zum bösen arabischen Islamisten) wird Ihnen auf der nächsten Tea Party gern bestätigen, dass Sie da oben ein Konto laufen haben. Sie zahlen ein auf die Sparkasse der guten Taten, der keuschen Gedanken, der frommen Worte. Oder, ungünstigenfalls, häufen Sie da Schulden an, Sie wissen schon. Und eines Tages gibt es dafür die Abrechnung samt Quittung. Nicht in Euro oder Dollar, aber in absolut geldwerten Vor- oder Nachteilen fürs jenseitige Leben.

Die beinahe identische Rechnung werden Ihnen übrigens interessanterweise die Kommunisten aufmachen – das sind die mit der materialistischen (!) Weltauffassung –, bloß ist da Zahltag schon im Diesseits. Bei denen heißt es nur etwas anders: „Die Liebe der Völker ist die Solidarität“. Will sagen: Hilfst du Nordkorea heute bei seiner Revolution, hilft Nordkorea dir später bei deiner. Da wird die Liebe zum Geben und Nehmen, die sie ja auch ist, und eine Hand wäscht die andere.

Wir halten fest: Liebe kostet genau 999,- Euro, als erste Rate (Weihnachtsbrilliantring). Richtig teuer wird es dann erst später. Kurzlebiges Glück hingegen gibt es schon deutlich billiger (siehe Abb.). Und in der nächsten Folge unserer kleinen Serie nehmen wir dann den Neid durch.

In diesem Sinne – Zeilensturm wünscht zum Fest der Liebe hoch rentable Feiertage und ein extrem bereicherndes 2011!

Die Ökonomie der Gefühle (1): Angst

Flattr this!

Angst spielt in der Wirtschaft eine entscheidende Rolle. Man kann sagen: Sie ist immer da. Mal versteckt und latent, wie in „Angst vor sozialem Abstieg trotz ständigen sozialen Aufstiegs“ oder „Angst, später keine Rente mehr zu erhalten“. Mal offen und akut, wie in: „Angst vor Arbeitslosigkeit nach der Firmenpleite“ oder „Angst vor dem Gerichtsvollzieher“. Angst wird aber auch, das gehört zum brummenden Turbo-Kapitalismus, stets und ständig instrumentalisiert. Sie mag nämlich vielleicht ein schlechter Ratgeber sein, aber ein guter Verkäufer ist sie allemal. Ein brillianter sogar.

Hinsichtlich der Instrumentalisierung ist es fast weniger spannend zu fragen: „wie?“ oder auch „zu welchem Zweck?“ als vielmehr „von wem?“. Und die überraschende Antwort lautet: von denen, die noch mehr Angst haben. Der Chef eines Wirtschaftsverbandes hat eine schlafzerrüttende Angst, seine private Aufstiegs-Idylle samt teurer Eliteinternatserziehung seiner Kinder könne dadurch zerstört werden, dass er aus der Gnadensonne der ihn alimentierenden Großunternehmen fällt. Er wird unter anderem versuchen, durch besonders apokalyptische Rhetorik gegen Lohnerhöhungen in seiner Branche („würde Tausende von Arbeitsplätzen kosten“) seinerseits die Angst an der Basis auf einem ausreichenden Nenner zu halten, um den Gedanken an mehr Geld im Keim zu ersticken. So sammelt der Verbandschef – jedenfalls vermeintlich – Punkte bei denen, die ihm selbst auf ungleich subtilere Weise Angst machen.

Dass die Angst indes kein guter Ratgeber ist, beweisen beispielhaft der Gold- und der Immobilienmarkt. Gold gilt als „Fluchtwährung“, wenn Furcht vor galoppierender Geldentwertung herrscht. Im Jahr 2005 lag der Goldpreis erstmals seit 1987 oberhalb von 500 Dollar pro Feinunze, im März 2008 dann schon über 1000 Dollar. Dann kam die Weltwirtschaftskrise, und besonders die USA begannen hemmungslos Geld zu drucken, um die Konjunktur anzufeuern und ihre gigantische Staatsschuld per Taschenspielertrick „begleichen“ zu können. Zuletzt geriet auch der Euro aufgrund von Überschuldung unter Druck. Die Folge: Der Goldpreis liegt heute bei mehr als 1430 Dollar – aus blanker Angst.

Einer steckt den anderen damit an: Du musst Gold kaufen, du musst Immobilien kaufen, bevor dein Geld nichts mehr wert ist! Was sie in ihrer Panik nicht mehr bedenken: Sie kaufen höchst wahrscheinlich kurz vor dem Platzen einer Blase – und nicht wenige verschulden sich hoch dafür. 1980, nach dem Einmarsch der Russen in Afghanistan, legten sich ebenfalls viele Pessimisten Goldbarren in den Safe. Heute, 30 Jahre später, liegen in diesem Safe: immer noch dieselben Goldbarren. Nichts ist dazugekommen, denn die Dinger vermehren sich da im Dunkeln ja nicht von selbst. Nur der Goldpreis sank Mitte der Achtziger erst mal wieder drastisch. Drei Jahrzehnte totes Kapital, das, hätten sie es an der Börse oder sonstwo arbeiten lassen, ein Vielfaches an Rendite gebracht hätte. Der Goldpreis hingegen müsste heute bei 2500 bis 3000 Dollar liegen, damit die Käufer von damals ihre Barren nun auch nur verlustfrei verkaufen könnten.

Ernüchternden Überlegungen aber sind angstgetriebene Käufer nicht mehr zugänglich: Wenn sie dereinst – nach dem Zusammenbruch des Euro – mit ihren Goldklumpen in der Bäckerei versuchen werden, Brot zu kaufen, kann ihnen der Bäcker leider nicht passend herausgeben, denn kleinere Goldkrümel führt er nicht in seiner Kasse. Und dann heizen sie die Inflation erst recht an, indem sie einen Batzen Gold für ein Brot und wertloses Wechselgeld hinlegen – der Hunger und die Angst machen es möglich.

Oder das Beispiel des weißglühenden Hamburger Immobilienmarkts: Nehmen wir an, nun ist Hyperinflation und Sie haben gerade noch für 500.000 Euro die letzte Zwei-Zimmer-Wohnung erwischt – Eigenkapitalanteil: mit Hängen und Würgen 100.000 Euro. Alles richtig gemacht, sagt die Angst. Glückwunsch. Aber acht Wochen später sind Sie Ihren Job los, weil ja auch der Arbeitsmarkt zusammenbricht, und müssen die Wohnung (und was sich noch zu Geld machen lässt) trotzdem wieder abgeben, weil Sie die Raten nicht mehr zahlen können. Oder sie behalten Ihren Job, aber die Zinsen auf Ihre Wahnsinnsverschuldung explodieren ja auch analog zur Inflation und Sie stehen schon wieder ohne Wohnung da. Oder Sie können sie gerade noch bezahlen und stellen am Ende von 20 Jahren – alles hat sich längst wieder beruhigt – verdutzt fest, dass Sie alle Ressourcen Ihrer nominell besten Jahre für den Erhalt dieser eigentlich ziemlich schäbigen Zwei-Zimmer-Wohung geopfert haben.

Ein Verhalten, vor dem Sie sich ganz früher, als Sie noch jung und Ihre Angstinstinkte noch nicht auf Besitz programmiert waren, einmal sehr zu Recht gegruselt hatten. Fazit: In EINEM Fall ist Angst (oder besser Alarmiertheit) ein guter Ratgeber – wenn sie dazu führt, eine Spirale wachsender Irrationalität zu vermeiden.

In der nächsten Folge geht es um die Ökonomie der Liebe. Warnung: Nur bedingt romantischer.