Archive for the 'Up & Down' Category

Up & Down. Das ultimativ unfaire Architektur-Duell (8)

Diesmal: Wohn- und Geschäftshaus, Regensburg, Deutschland, gegen Happy Rizzi House, Braunschweig, Deutschland   Up: Erregt von Unlust bis Augenkrebs alles und jeden Regensburg ist UNESCO-Weltkulturerbe. Also, will sagen, die Altstadt. Das hier ist nicht Altstadt, das ist Nordrand. Hier hat sich ein Malermeister niedergelassen und mit seiner Berufsausübung die Kunstkritiker des städtischen Bauordnungsamtes herausgefordert: Das […]

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Up & Down. Das ultimativ unfaire Architektur-Duell (7)

Diesmal: Torre Velasca, Mailand, Italien, gegen Stone Psychiatric Center, Chicago, USA Up: perfekter Erektionswinkel, Pisa-Test bestanden Dieses 106 Meter hohe Ungetüm aus dem Jahr 1958 soll, so wollten es die Architekten des berühmten Mailänder Büros BBPR, „die Tradition der lombardischen Wehrtürme aufgreifen“. Nach mehr als 50 Jahren Dauerständertest lässt sich jedenfalls festhalten: Die Türme in […]

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Up & Down. Das ultimativ unfaire Architektur-Duell (6)

Diesmal: Wohnhaus in Mautern, Österreich, gegen Wohnhaus in der HafenCity, Hamburg Up: Gebirge, das zwischen Natur und Kultur Zäsuren inszeniert Nehmen wir an, Sie haben die Aufgabe, als Architekt gegen ein Gebirge anzutreten. Das Gebirge – in diesem Fall die Eisenerzer Alpen in der Steiermark – gibt es schon länger, Ihr Architekturbüro erst seit etwa […]

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Up & Down. Das ultimativ unfaire Architektur-Duell (5)

Diesmal: Nazi-Standortkommandantur, Hamburg, gegen Wohnhaus „Genesis“, Hongkong Down: bräunliche Fototapete für den Volks-Wagen Tief einatmen: Ja, das ist die Luft, die Nazi-Admiral Wilhelm Canaris als Chef der Spionageabwehr atmete. Hier, in der Standortkommandantur an der Außenalster (die Straße trug unter Adolf den klangvollen Namen des Generals Knochenhauer) wurde auch die Besetzung der neutralen Länder Dänemark […]

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Up & Down. Das ultimativ unfaire Architektur-Duell (4)

Diesmal: Villa „E96“, Hamburg, gegen Sharp Center for Design, Toronto, Kanada Up: hoher Altmetallwert, außenliegende Heizkörper Hier hat der liebe Gott, als er weiße Zuckerbäcker-Villen satt war, einen Haufen Altmetall auf Hamburgs feine Elbchaussee gesetzt und einfach mal abgewartet, ob Humanoide den für ein Gebäude halten würden. Einer von ihnen, Architekt von Beruf, durchwühlte den […]

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Up & Down. Das ultimativ unfaire Architektur-Duell (3)

Diesmal: Ceaucescu-Palast, Bukarest, Rumänien, gegen Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg Up: Meist noch freie Parkplätze, auf Befehl wolkenloser Himmel Wer sich vom genius loci dieses Gebäudes inspirieren lässt, sich täglich nur einmal darin zu übergeben, der kann das 800 Tage hintereinander tun, ohne zweimal dieselbe Toilette zu benutzen. Eine großzügige planerische Geste des Diktators […]

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Up & Down. Das ultimativ unfaire Architektur-Duell (2)

Diesmal: Vier City-Hochhäuser, Hamburg, gegen Rathaus von Gütersloh, Nordrhein-Westfalen Down: Der Blockwart ist als Berufsbild abgeschafft Wer graue, Krebs erregende Eternit-Platten liebt, blüht hier auf. Allerdings sind das nur ein paar Dackel-Nazis, die gerne Blockwart wären und identische Häuser gern mit Buchstaben durchkatalogisieren, wie es sich für Wehrmachts-Baracken geziemte. Auch mit diesem erregenden Feature kann […]

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Up & Down. Das ultimativ unfaire Architektur-Duell (1)

Diesmal: Deutsche-Post-Gebäude, City Nord, Hamburg, gegen ehemaliges Autobahnbauministerium, Tiflis, Georgien Up: Vollendete Formensprache des Dienstleistungs-Sadismus Dies ist ein Ort der käuflichen Liebe. Die Filiale Hamburg 60 der Deutsche Post AG im Büro-Stadtteil City Nord bietet hinter steifer Fassade Praktiken, die selbst abgekochten Dienstleistungs-Fetischisten den unvergesslichen Kick garantieren: „In der Filiale wollen wir Ihnen unsere ganze […]

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