„Pleite sein und ich feiern demnächst Gnadenhochzeit“

Glumm über Geld – das ist als Interview so naheliegend wie Trump über Triathlon oder DJ BoBo über Brexit. Ein erotisches Verhältnis zum Zaster kann man dem Blogger aus Solingen jedenfalls nicht vorwerfen: Der Stoff, aus dem die Träume des Bürgertums sind, ist für ihn eher Antimaterie. Grund genug, Glumm und seine ökonomische Theorie der Mittellosigkeit ins Gebet zu nehmen.

Andreas Glumm (56) weiß das eine oder andere über die Welt der „kleinen Leute“, der Abgehängten, der Tagträumer, Junkies und Schwerenöter. Im literarischen Personal und in der Person des weithin populären Bloggers aus der Solinger Sozialwohnung („Locker machen für die Hölle“) treffen viele dieser Typen zu einem munteren Ringelpiez mit Anfassen zusammen.

Glumm mit seinem unvergleichlichen Gespür für das pralle Leben am südlichen Steilhang der bürgerlichen Gesellschaft ist als Autor geradezu die Verkörperung des Zeitlebens-kurz-vor-dem-Durchbruch-Stehens. Und weil das immer so geblieben ist, seit er in den Achtzigerjahren mal einen Schreibwettbewerb für hoffnungsvolle Talente gewann, hat sich auch nie etwas geändert an seinem Bloggerleben ohne erkennbare Ambitionen, ohne Karriere – und ohne Kohle.

Wer also wäre besser geeignet für ein Interview über die Anziehungskraft und das Abstoßende des Monetären? Niemand. Bühne frei für Glumm und das Geld!

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Oliver Driesen (OD): In deinen beiden Blogs taucht immer mal wieder derselbe Beitrag über finanzielle Schwierigkeiten auf, in denen du steckst oder gesteckt hast. Erstmals im Juni 2008, dann erneut im Dezember 2014, zuletzt im April dieses Jahres. Ist dieser wiederkehrende Standardartikel über (fehlendes) Geld deine spezielle Art, sparsam zu wirtschaften?

Andreas Glumm: Das mit den Wiederholungen ist eine Marotte von mir. Es spiegelt mein Leben, das ziemlich gleichförmig angelegt ist, von Wiederholungen geprägt. Da macht es nicht viel aus, ob eine Geschichte im Sommer 2008 erscheint oder im Herbst 2017. Es bleibt gleich, besonders, wenn es um Geldmittel geht. Pleite sein ist mein Normalzustand seit 40 Jahren. Pleite sein und ich feiern demnächst Gnadenhochzeit. Ich glaube, ich könnte gar nicht damit umgehen, plötzlich Geld zu haben. Ich würde alles, was ich zuviel hab, wegschmeißen. Und da ich so viel nicht brauche, würde ich viel wegschmeißen. Sicherlich würde ich vorher einigen guten Bekannten Bescheid geben, an welchem Ort und in welche Richtung ich die Kohle werfe, um wieviel Uhr ich das zu tun gedenke und an welchem Datum, damit sie sich gut platzieren und so viel möglich abgreifen können. Gegen einen kleinen Obolus, versteht sich, der Tipp.

OD: Die „Gräfin“, deine Lebenspartnerin Susanne Eggert, ist ja als freischaffende Künstlerin finanziell auch nicht auf Rosen gebettet. Teilt sie deine Erfahrungen mit der permanenten Pleite und deine Einstellung dazu?

Glumm: Sie kann mit Geld jedenfalls besser umgehen als ich. Im Laufe der Zeit hat es sich so eingespielt, dass sie das Geld verwaltet, mehr oder weniger, das uns im Monat zur Verfügung steht. Ich nehme mir sozusagen etwas Taschengeld, bin aber ziemlich anspruchslos (geworden). Ich rauche nicht, ich trinke nicht, ich hab keine Hobbys, ich frage mich: Was tu ich überhaupt noch auf meine alten Tage, außer Sauerstoff einheimsen und mit meinem Hintern auf schlechten Stühlen sitzen und schreiben. Und jetzt ist auch noch der Hund tot und die täglichen Spaziergänge fallen weg. Ich werde fett und alt, und pleite bin ich eh schon. Willkommen in der schönen neuen Welt, wo Taxen und Trucks durch die Lüfte schweben.

Ansonsten hätte die Gräfin, um auf die Frage zurückzukommen, gerne etwas mehr Geld, oder, wie sie sagen würde: Einmal richtig schwer abkassieren, das wär’s! Was sie mit dem Schotter dann machen würde, weiß ich: ein Haus kaufen, wo sie ihre Ruhe hat, und ein paar gute Schuhe. Sie nennt sich selbst nur noch „die Frau mit den schlechten Schuhen“. Ich hab meine Wildleder-Boots aus dem NETTO letzte Woche mit Sekundenkleber verarztet, die Sohle wollte stiften gehen. Nicht mit mir, Freundchen!

Ich glaube, ich könnte gar nicht damit umgehen, plötzlich Geld zu haben. Ich würde alles, was ich zuviel hab, wegschmeißen.

OD: Das schreibt sich so leicht: „Pleite bin ich eh schon.“ Aber wortwörtlich dauerhaft pleite sein bedeutet knallharte Existenzsorgen: Gerichtsvollzieher, Sperrung von Strom und Telefon, drohender Rauswurf aus der Wohnung und Obdachlosigkeit.

Glumm: So in Sorge sind wir dann doch nicht. Unser Arbeitgeber, das Job-Center, sorgt (bislang) fürs Nötigste: ein Dach überm Kopf, eine Heizung und fließend Wasser, womit das Wichtigste abgedeckt wäre. Wir beziehen also Hartz IV. Das Ganze hat freilich einen faden Beigeschmack, und ich werde ihn nicht los. Es stellt sich nämlich die Frage, warum die Gesellschaft, um jetzt mal nur von mir zu sprechen, für einen Autor aufkommen soll, der es nicht schafft, sein täglich Brot selbst zu verdienen. Der nicht mal den Versuch unternimmt, ein Buch zu veröffentlichen, um sich wenigstens in Richtung Geldverdienen zu bewegen. Warum ihn mit Steuergeldern päppeln und mit Hartz IV durchziehen, bis er wann auch immer ein Bein auf die Erde kriegt. Und was, wenn dieses Bein niemals bis zur Erde reicht? Wenn es sich auf Dauer als Phantombein entpuppt? Tja, Freunde, das ist die Sorte Fragen, die mir nicht in den Kram passt. Und weiter.

OD: Nix „weiter“ – genau das ist doch interessant! So eine als Fragen verklausulierte Selbstanklage, bloß weil du kein gesellschaftlich anerkanntes Geschäftsmodell aufzuweisen hast. Statt zu sagen: „Ich arbeite hier seit vielen Jahren täglich, wöchentlich, monatlich viele Stunden lang diszipliniert in meiner bedürfnislosen Einsamkeit als Autor, liefere unzähligen Stammlesern regelmäßig was Gutes, nämlich meine Blogtexte, und das auch noch kostenlos frei Haus. Und und für diese erwiesene Dauerkreativität – für die mir in der freien Wirtschaft niemand einen Pfennig zahlen würde – habe ich mir auch das verdammte Recht verdient, dass mich dieser Staat mit einem Minimaleinkommen über Wasser hält!“ Derselbe Staat, in dem sogenannte Kapitaleigentümer auf Händen getragen werden, selbst wenn sie ihr ganzes Leben ohne jede nutzbringende Arbeit fristen. Warum machst du dich selbst so klein?

Glumm: Mach ich mich klein, wenn ich mir Gedanken darüber mache, wie es weitergeht mit mir und warum Zustände so sind, wie sie sind? Wenn ich nach einer Lösung suche für einen Zustand, der mir zunehmend auf den Nerv geht? Dabei geht es weniger darum, dass ich mehr Geld haben möchte als im Hartz-IV-Bezug, es geht um Reichweiten. Ums Gelesenwerden. Um Anerkennung. Wenn ich etwas über Jahre jeden Tag tue und daran feile, um besser zu werden in dem Element, in dem ich mich bewege, dann reichen irgendwann ein paar hundert Stammleser nicht mehr so richtig. Ich bin auf der Suche nach dem Leser, vielleicht ist er über ein Buch sogar eher erreichbar als über den Blog.

Da ich aber ein träges Vehikel bin, das grundsätzlich die Kriechspur benutzt, auch zum Überholen, dauert alles so lange. Ich muss mich zwischendurch immer mal wieder selbst vergewissern, was ich eigentlich will: die Sachen endlich mal bündeln, in Buchform bringen. Verantwortung für mich und mein Handeln übernehmen, nicht immer alles laufen lassen und dem Schicksal vertrauen – nein! Jetzt ist es raus, das schlimmste Wort überhaupt: Verantwortung. Himmel! Ich möchte sofort zurück in meine kleine Bloggerhütte, wo 20 Likes und warme Kommentare warten.

Jetzt ist es raus, das schlimmste Wort überhaupt: Verantwortung!

OD: Verantwortung und Anerkennung – du hast dieses Modell schon einmal ausprobiert, 2001, da warst du 41 Jahre alt. Zitat aus deinem Blog: „Ich hatte hauptberuflich Drogen konsumiert, und kurz bevor ich den Elendenstatus erreicht hätte, haute ich in den Sack.“ Schluss mit dem dreckigen Pulver, her mit der sauber verdienten Asche! Andreas Glumm, der heroingestählte Anti-Spießer vom Dienst, absolviert also einfach mal zwei Jahre Wirtschaftsschule, um sage und schreibe Steuerfachgehilfe zu werden. Plus ein Jahr Praktikum beim Steuerberater. Halleluja! Ist eine noch radikalere Buße des verlorenen Sohnes denkbar? Die neoliberale Gesellschaft hätte dich in ihren Schoß aufgenommen – aber dann hast du die sauer verdiente Währung „Anerkennung“ ebenso ausgeschlagen wie den realen Lohn einer angestellten Steuerfachgehilfenexistenz.

Glumm: Tatsächlich hab ich gemerkt, dass es nicht so einfach ist, in ein Leben zurückzukehren, das man nie gelebt hat. Ich mein, ich war ja keine achtzehn mehr, als ich mit dem Heroin aufhörte und mich umsah, was das Leben noch zu bieten hatte. Zum Beispiel einen Brotberuf. Ich hatte zwar einige Jobs gemacht, aber das waren Hiwi-Tätigkeiten gewesen, wie etwa die Jahre als Nachtportier im Turm-Hotel. Im Steuerbüro kam ich mir vor wie ein Beobachter, der erstaunt dabei zuschaut, wie das normale Leben funktioniert, mit seinen durchgetakteten Abläufen und kleinen Büro-Intrigen.

Und nicht nur das: Mir wurde schnell klar, dass ich dabei immer nur Zuschauer bleiben würde, ich würde nie dazugehören. Leider war ich damals noch nicht so weit, dass ich darüber hätte schreiben können, dann hätte die Umschulung wenigstens auf dieser Ebene Sinn gemacht. Es war ein Versuch, mich am normalen bundesdeutschen Alltag zu beteiligen, und das Ergebnis war ernüchternd. Nicht, dass ich darüber wirklich traurig gewesen wäre, aber so fand ich mich mit 43 exakt wieder auf demselben Stand wie mit 40. Von nichts ’ne Ahnung, und keinen Plan, wie es weitergehen soll.

OD: Noch mal zurück zu den Drogenjahren: Was, schätzt du, haben die dich gekostet? Also insgesamt in Euro für Suff und Pulver. Hätte man davon ein Haus bauen können, eine Familie gründen, sonst einen Lebenstraum verwirklichen?

Glumm: Ich war noch ein DM-Junkie, seit Einführung des Euro kaufe ich keine Drogen mehr. Ich bin ein Befürworter des Euro. Hier meine Rechnung: Die späten 70er, die gesamten 80er bis in die 90er hab ich am Tresen gestanden, ich war der typischer Gesellschaftstrinker. Aber ich war nicht jeden Tag voll, ich hatte immer meine Auszeiten. Angenommen, ich hab im Monat 500 Mark beim Wirt gelassen, macht 6000 im Jahr. Bei 15 Jahren wären knapp 90.000 Mark zusammengesoffen worden. Wir können großzügig sein: 100.000 DM.

Heroin fing Anfang der 90er an und endete Silvester 1999. Es hat lange gedauert, bis ich wirklich drauf war und jeden Tag konsumierte. Dann waren im Schnitt pro Tag 70 Mark fällig. Damals war der Stoff besser als heute, man brauchte nicht so viel. Macht 2000 Mark im Monat, mal 12 Monate = 24.000 im Jahr. Bei 3 vollsüchtigen Jahren macht das gut 70.000 Mark, plus die 7 vakanten Jahre zuvor, wo ich vielleicht 600 Mark/Monat ausgegeben hab, macht noch mal  50.000 Mark. Heroin insgesamt also 120.000 Mark. Also: 100.000 Mark für Schnaps, 120.000 Mark für harte Drogen = 220.000 Mark, plus geschätzte 30.000 Mark, die über die Jahre für Haschisch, Speed etc. draufgingen =  250.000 Mark, eine viertel Million.

OD: Woher kam das Geld eigentlich?

Glumm: Hauptsächlich vom Arbeiten, denn eines steht fest: Ich war nie ein Dealer. Dafür fehlte mir das Talent, dafür hatte ich keine Nerven. Das hab ich früh begriffen und zum Glück die Finger davon gelassen. Denn alle Leute, die gedealt haben, landeten früher oder später im Knast, und so ein Zellentrakt war für mich die Horrorvorstellung schlechthin.

OD: War es das wert, die Viertelmillion und mehr als 20 Lebensjahre in den Rausch des Augenblicks zu investieren?

Glumm: Keine Ahnung. Ich weiß es wirklich nicht. Ein Drogenleben bringt extreme, sehr spezielle Einblicke. Und es gibt Zeiten, da kann man sich zugucken beim falsch Leben, ohne wirklich eingreifen zu können. Man weiss, dass dieses Heroinleben nur in die Hose gehen kann, und bleibt trotzdem dabei. Eigentlich stellt sich die Frage nicht, ob sich etwas gelohnt hat. Der Mensch lebt nach den Bedürfnissen. Hat man Durst, trinkt man. Hat man Hunger, heißt es essen. Und selbst die teuerste Delikatesse der Welt ist zum Aufessen da. Mehr als Aufessen geht nicht. Nur die Bedürfnisse variieren von Mensch zu Mensch. Man kann nicht anders.

Um das ganze Geld tut es mir nicht leid. Was hätte ich schon groß damit gemacht, wäre ich nicht süchtig geworden. Ein paar Mal mehr in Urlaub gefahren, mit dicken Möbeln die Bude zugestellt, zum Pokalfinale geflogen. Das einzige, was mich im Nachhinein schon mal ärgert, ist die viele vergeudete Zeit, die man als Junkie mit Warten auf den Dealer verbringt – an grauen Straßenecken, schlecht gelaunt, den Affen im Genick. Um das auszurechnen, braucht es einen Rechner mit viel Kapazität. Man wartet sich ganz schön was weg als Junkie.

Ich war noch ein DM-Junkie, seit Einführung des Euro kaufe ich keine Drogen mehr. Ich bin ein Befürworter des Euro.

OD: Du kommst wie ich aus „kleinen Verhältnissen“, wo jeder sein Einkommen und seinen beruflichen Stolz gehabt zu haben scheint. Liest man, wie liebevoll du über deine inzwischen verstorbenen Eltern schreibst, scheinen sie dir wegen dieser Geldver(sch)wendung und deines fehlenden Ehrgeizes zum Aufbau einer Existenz trotzdem keinen großen Stress gemacht zu haben. Hast du dich nur so gut getarnt, oder gab es da eine stillschweigende Akzeptanz deiner speziellen Bedürfnislage?

Glumm: Meine Eltern haben mich nie fallengelassen, sie waren immer da, wenn ich in der Scheiße saß. Ja, sie haben sogar extra eine Haftpflicht-Versicherung abgeschlossen, nachdem ich als Elfjähriger vier Fensterscheiben in einer Woche zerschossen hatte, mit vom Regen schwerem Lederball. Aus irgendeinem Grunde waren meine Eltern nachsichtig. Vielleicht hat ihnen ein Vögelchen gesteckt, dass ich viel Zeit brauche, um zu erkennen, was ich mit dem Leben anfangen soll, mehr, als einem gemeinhin eingeräumt wird. Natürlich haben sie sich bei meinen Freunden erkundigt, ob das denn unbedingt sein müsse mit meiner Schreiberei, ob ich nicht lieber was Vernünftiges lernen könnte. Doch da waren die Freunde der falsche Ansprechpartner, sie hatten selber alle Flausen im Kopf.

Als ich mit 25 das erste Mal arbeitslos war, bzw. erwerbslos, wie mein Vater das immer nannte, ging ich mittags zum Essen rüber, sie wohnten auf der anderen Straßenseite. Wenn mein Vater mich sah, sagte er gern: „Aha, da kommt der Kostgänger!“ Weil ich mir nicht sicher war, wie er das meinte, guckte ich in sein Gesicht: Er lächelte. Und es war ein aufrichtiges Lächeln, weil ihm ein falsches Lächeln nicht über die Lippen kam. Nur als das mit den Drogen losging, bekamen meine Eltern Angst, damit kannten sie sich nicht aus. Daher hab ich ihnen meine Heroinabhängigkeit bis zum Ende ihrer Tage nicht gebeichet. Natürlich ahnten sie, dass ich irgendwas nahm bzw. genommen hatte, aber dass ich so richtig in der Kacke saß, ich glaube nicht, dass ihnen das klar war. Sie hätten sich zu sehr gesorgt, das wollte ich nicht.

OD: Deine Eltern werden es auf dieser Welt nicht mehr erfahren. Aber jetzt, mit 56, hast du in einem offiziellen Interview versuchsweise das Wort Verantwortung in den Raum gestellt. Nicht als Steuerfachgehilfe, sondern als Autor, als ernst zu nehmender Schriftsteller. Nun gibt es ja die schöne Gleichung „Zeit ist Geld“, und die Lebensuhr tickt laut und vernehmlich, während der Auflagenzähler keinen Mucks macht. Deshalb würde ich dir zum Schluss am liebsten hier und jetzt ein öffentliches Gelöbnis abnehmen: Bis dann und dann ist das Manuskript fertig, korrekturgelesen und an 50 Verlage verschickt. Und am Tag darauf fällt deine Fangemeinde im Netz über dich her, wenn es nicht auch wirklich genau so passiert ist.

Also: wann?

Glumm: Bald.

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4 Kommentare zu „„Pleite sein und ich feiern demnächst Gnadenhochzeit“

  1. Whow, du durftest Herrn Glumm interviewen? Da hast du dir mal den Richtigen gesucht. Ich wünsche ihm die Entdeckung durch einen großen Verlag, der seine Texte ohne viel Federlesens verlegt und mehrseitig im Börsenblatt anpreist und begnadete Verlagsvertreter, die sein Buch in den Buchhandlungen anpreisen und Buchhändler, die ihn prominent platzieren. So ein richtiger Durchbruch, der sich gelohnt hat.

    1. Nein, Herr Glumm durfte sich von mir interviewen lassen ;-) Es war nicht unbedingt Frost / Nixon wie beim Kiezneurotiker, aber mit dem Ergebnis bin ich doch recht zufrieden. Und er hat ja exklusiv hier auf Zeilensturm auch felsenfest, also fast, also ein wenig, also jedenfalls ganz vage versprochen bzw. angedeutet, demnächst (möglicherweise) seinen Roman zu liefern (oder auch nicht). Das verdankt die Welt dann mir, aber ich will keinen Dank, nur Geld, viel Geld.

  2. Ach, du warst das, der den Kiezneurotiker interviewt hat? Ich hatte das damals gelesen, aber da kannte ich dich noch nicht. Auf deinem Blog findet man ja so schlecht was (oder sehe nur ich dein Archiv nicht?). Bitte um den Link, Firma dankt.

    Wer auch immer Herrn Glumm dazu bekommt, verlegt zu werden, hätte Geld verdient, wohl wahr.

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