„Ich kann mich in eine Wand verlieben“

Die israelische Künstlerin Nitzan Mintz steht mit ihrer „Visual Poetry“ an der Schwelle zum internationalen Ruhm. Im Zeilensturm-Interview spricht sie über die Schrecken ihrer Militärzeit, Sinnverluste durch Übersetzungen, illegale Kunstaktionen in Berlin – und die zwei Gesichter des gehypten Straßenkünstlers Banksy.
Nitzan Mintz, Tel Aviv

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Oliver Driesen: Was machte dich zur Dichterin und führte dich zur „visuellen Poesie“?

Nitzan Mintz: Ich habe angefangen, als ich 19 Jahre alt war. Jetzt bin ich 30, also vor einem Jahrzehnt. Alles begann, als ich zwei Jahre beim Militär war, was in Israel auch für Mädchen obligatorisch ist. Ich diente in der Marine als eine Art Ausbilder für atomare, biologische und chemische Kriegsführung. Ich weiß, es ist komisch, hört sich nicht nach meinem Leben an, oder? Früher habe ich Soldaten fast täglich durch eine Gaskammer geschleust, wo sie ihr Können unter dem Stress gefährlicher Gase beweisen mussten. Es war eine schwere Zeit für mich, und nachdem ich fast mein ganzes Leben lang an einer tiefen Depression gelitten habe, kannst du dir vorstellen, dass es im Militärdienst schlimmer geworden ist. Das gesamte System der Armee, die Dinge, die ich dort tun musste, mein Kommandant und alles, das war zu viel für mich. Und meine Depression wurde immer schlimmer. Das brachte mich zu einem bestimmten Punkt, an dem ich die ganze Zeit schrieb und es dann nach draußen brachte. Diese visuelle Poesie war meine Art, es zu schreien, es zu schreien. Ich habe dafür Wände benutzt, illegal. Ich konnte es einfach nicht ändern. Es war wie ein Bedürfnis, etwas, das ich nicht kontrollieren konnte. Ich musste es allen erzählen.

Schreibst du immer auf Hebräisch, oder produzierst du auch die englischen Versionen?

Ich habe Übersetzer. Auf Englisch schreibe ich nie. Es ist nicht meine Muttersprache, und mein schriftliches Englisch ist schlecht. Ich mache Unmengen von Rechtschreibfehlern. Also schreibe ich immer auf Hebräisch. Es ist sehr, sehr viel anders als das Englische, ganz zu schweigen vom Deutschen. Ihr habt eine so reiche Sprache, viele Wörter für viele Dinge. Und manchmal sehr viele Buchstaben in einem Wort. Hebräisch ist sehr „dünn“. Wir haben nicht so viele Buchstaben und auch nicht viele Wörter. Hebräisch ist auf-den-Punkt. Das durchschnittliche Wort besteht nur aus ungefähr vier Buchstaben. Deshalb sieht die englische Version so viel länger aus, und aus demselben Grund gebe ich diesen Job einem professionellen Übersetzer, auch für polnische oder französische Fassungen – und wo ich jetzt bald nach Mexiko gehe, werde ich jemanden brauchen, der ins Spanische übersetzt. Aber für Englisch nutze ich immer dieselbe Person.

Findest du, dass deine Texte beim Übersetzen an Substanz verlieren?

Man verliert immer etwas. Vor allem, wenn das Original auf das biblische Hebräisch zurückgreift. Ich nehme gerne Material aus dem Alten Testament, Dinge, die auf Hebräisch ziemlich normal klingen. Aber wenn wir versuchen, es auf Englisch zu sagen, bedeutet die Übersetzung plötzlich nichts mehr. Das geht also komplett verloren. Ich habe dieses Problem noch nicht geknackt. Von einigen Gedichten würde ich einfach keine englische Version verwenden. Und andere erweisen sich auf Englisch als schöner, weil diese Sprache sehr „rund“ ist. Hebräisch ist „scharf“ und „eckig“.

Deine Gedichte klingen melancholisch, manchmal sogar deprimiert.

Ja, das stimmt. Ganz, ganz selten schreibe ich etwas Lustiges oder Glückliches. Aber sie fällt mir nicht leicht, diese lustige Seite. Normalerweise kommt meine Poesie von einem Ort sehr tief unten. Ich wünschte, ich könnte glücklich und lustig schreiben. Darüber habe ich mich gerade mit meiner Mutter unterhalten: dass alle meine Gedichte so traurig sind. Sie schlug vor, dass ich versuchen sollte, fröhlicher zu klingen. Nun, ich könnte es tun, aber es fällt mir wirklich nicht leicht.

Ist das Gedichteschreiben eine Form von Therapie?

Das würde ich nicht sagen, weil es nicht hilft. Oder es ist vielleicht eine Therapie, die aber eben nicht funktioniert.

Was kommt zuerst: der Ort oder das Gedicht?

Es kann beides sein. Ich kann mich in eine Wand, einen Ort verlieben. Dann machte ich ein Foto davon und setzte mich an meinen Computer, um zu recherchieren, was in dieser Straße los ist und welche Geschichte sie hat. Ich möchte ein Gefühl für die Nachbarschaft bekommen, für die Gegend. Damit ich mich durch meine Worte mit ihr verbinden und in Beziehung setzen kann. Und dann kann ich entweder schnell eine „Collage“ finden, die zu einem meiner Gedichte und zu der Gegend passt. Es muss eine starke Verbindung sein, ich muss es fühlen. Ich muss das Geräusch hören, wie ein „Klick“, und dann weiß ich, dass es da sein muss und dass es so stimmig ist. Oder wenn nicht, schreibe ich eben etwas. Was für mich viel schwieriger ist. Denn wenn ich schreibe, kann es sehr lange dauern. Und dann schaue ich noch einmal drauf und dann noch einmal – es kann Jahre dauern, weil ich meine Texte überarbeite. Ich denke, dass ich in 70 Prozent der Fälle diese „Collage“ mache, also meine vorhandenen Gedichte an den Ort anpasse. Und 30 Prozent schreibe ich speziell für den Ort.

Warum entscheidest du dich als Schauplatz deiner visuellen Poesie oft für verfallene, heruntergekommene oder verlassene Gebäude?

Es hilft mir zu wachsen und mich zu verändern. Auf diese Weise kann ich mich nicht hinsetzen und mich ausruhen und genießen, weil jede Sekunde irgendwo eines meiner Werke zerstört wird. Ich muss also härter arbeiten, wenn ich in dieser Welt existieren will.

Erzähl mir von Dede, dem Künstler, der viele deiner Gedichte auf seelenverwandte Weise illustriert und dabei oft Tiere darstellt, die aus Hunderten von Einzelelementen zusammengesetzt sind.

Dede ist mein Partner im Leben und mein Partner in der Kunst. Er ist ein Maler, ein Straßenkünstler, der seine eigene Karriere vorantreibt. Wir lernten uns beide auf der Straße kennen. Die Straße hat mir viel geschenkt, aber dies war das größte und wichtigste Geschenk in meinem Leben. Seit wir ein Paar geworden sind, teilen wir uns ein Studio. Und wir begannen zusammenzuarbeiten. Wir lernen immer noch, wie man das macht, weil ich schreibe und er ein Maler ist. Aber heutzutage machen wir alles zusammen. Natürlich schreibt er nicht meine Gedichte und ich male nicht seine Bilder, aber ich entscheide, wie das Gemälde aussehen soll, die Komposition, die Farben und alles. Er hat keine Wahl! (lacht) Wir helfen uns gegenseitig sehr, wir sind total in die Werke des anderen involviert. Und wir werden auch zusammen beauftragt.

Könnt ihr beide von eurer Kunst leben?

Wir hatten schon eine Einzelausstellung in einer fantastischen Galerie in Tel Aviv. Auch  nach Miami wurden wir zu einer Einzelausstellung eingeladen, die in einem Monat beginnt. Und es scheint, dass wir allmählich Anerkennung finden. Wir reisen sechs bis sieben Mal im Jahr zu Orten in Europa, Asien, was auch immer. Aber einmal im Jahr kehren wir für drei Monate nach New York zurück. Tel Aviv ist meine Heimat, meine Basis, doch wir reisen viel. Unsere Kunst macht es möglich. Ich meine, wir sind nicht reich, aber wir kommen zurecht. Wir sind sehr glücklich.

Das alles erinnert mich an Banksy, den versteckt lebenden Straßenkünstler, der dann weltweit immer bekannter und anerkannter, ja etablierter wurde.

Alle Straßenkünstler der Welt, jedenfalls die bekannteren, entwickeln diesen Lebensstil. Wenn du in deiner Heimatstadt bleibst, wirst du nicht weltweit bekannt werden. Niemand interessiert sich für Tel Aviv oder Israel, es sei denn, es hat mit Terror zu tun oder mit etwas, das wir den Palästinensern angetan haben. Aber niemand interessiert sich für unsere Kulturszene. Für mich hat es also keinen Sinn, mein ganzes Leben lang hier zu bleiben. Was Banksy betrifft: Wenn du mich vor sieben Jahren gefragt hättest, hätte ich gesagt, dass ich seine Kunst liebe, dass ich denke, die ist sehr clever. Heute denke ich anders. Er hat zwei Seiten: Einerseits macht er beeindruckende und inspirierende Projekte wie das neue Hotel, das er im Westjordanland eröffnet hat. Meiner Meinung nach ist dias eines der intelligentesten Werke der Konzeptkunst: Das Hotel wurde direkt vor der Sperrmauer zwischen dem Westjordanland und Israel erbaut, sodass du von deinem Zimmer aus nur die Mauer siehst. Das an sich ist schon Kunst. Andererseits macht Banksy diese klischeehafte Kunst, die ich nicht ausstehen kann, wie dieses Mädchen mit dem Ballon. Dinge, die offensichtlich sind, super-kitschig. Es ist nicht intelligent, es ist voll auf die Zwölf. Jedes Kind versteht es innerhalb einer Minute. Also ich liebe seine Projekte, die genial sind, und dann gibt es diese super-klischeehafte andere Seite, die ich hasse.

Wie wichtig sind die Materialien, mit denen du deine Bildgedichte realisierst?

Die Materialien, die Dede und ich verwenden, sind Gegenstände, die wir in verlassenen Häusern oder auf der Straße finden. Wir sammeln sehr viele Objekte. Das kann eine uralte Tür sein oder nur Müll: ein Stück Papier, ein Trümmerstück von einer Wand. Ich gehe nur herum und sammle die ganze Zeit Dinge. Manchmal auch eine einfache Nylontasche. Wir kaufen nie etwas. Wir glauben, dass Recycling sehr wichtig ist, aber das ist nicht unser Antrieb, das kommt nur hinzu. Uns ziehen Objekte an, die eine Geschichte haben, die gebraucht aussehen, nicht nagelneu und glänzend. Mit diesen Artefakten kann ich viele Dinge tun: Ich kann die Nylontasche zum „Stil“ des Werkes machen oder ich kann sie mit vielen anderen Objekten mischen, dann bekomme ich eine neue Materialqualität. Wenn man alles miteinander verbindet und dann eine Schleifmaschine verwendt, kann man alles zusammenbacken. Das Ergebnis ist ein spezielles „Format“, das aussieht wie gebrauchtes Papier oder etwas sehr Komplexes, mit vielen Farben, Formen und Texturen. Manchmal trage ich die Gedichte auf diese Oberfläche auf, oder ich schneide die Wörter und Buchstaben aus diesem Material aus. Ich habe auch schon mehrere Schichten übereinander gelegt. Es kommt auf die Worte an.

Die Buchstaben und Wörter scheinen oft unscharfe Grenzen zu haben, oder sie überlappen sich, was es manchmal schwierig macht, ihre Bedeutung zu entschlüsseln. Ist das beabsichtigt?

Das ist etwas, das ich in den letzten drei Jahren sehr gern gemacht habe. Weil ich Codes und Geheimnisse mag. Es ist auch so, dass ich es visuell mag, diese spezielle Ästhetik. Für mich sieht es dann aus wie ein abstraktes Gemälde. Ich versuche, die Grenzen zu verwischen und nenne mich selbst einen Maler, obwohl ich überhaupt nicht malen kann. Aber am Ende des Tages ist es ein Bild.

Haben deine Gedichte eine politische Dimension?

Ich definiere mich nicht als politischen Künstler. Ich würde eher „sozial“ sagen. Soziales ist in gewisser Weise politisch, umfasst aber mehr die menschlichen Aspekte des Lebens. Es kommt also darauf an, wie du „sozial“ definierst. Wenn du sagst, dass das politisch ist, von mir aus. Aber ich würde niemals ganz offensichtlich politisches Material schreiben. Es ist nicht mein Stil. Um mich herum in Israel sind so viele Dichter ausgesprochen politisch, und ich versuche immer, es nicht zu sein. Nicht weil ich Angst habe, jemanden zu beleidigen, sondern weil ich glaube, dass ich etwas anderes beizutragen habe.

Bekommst du Reaktionen von Leuten, die an deinen Gedichten entlanglaufen und anhalten, um sie zu lesen?

Ja, leider. Ich hasse es wirklich, Zeit in der Nähe meinen Arbeiten zu verbringen. Nachdem ich fertig bin, bin ich weg! Selbst wenn ich diese Orte besuche, gehe ich weg, sobald ich sehe, dass die Leute meine Sachen lesen. Ich möchte nichts damit zu tun haben. Aber ja, ich bekam schon Reaktionen, sowohl gute als auch schlechte. Manchmal höre ich die Leute miteinander sprechen. Dann sagen sie vielleicht „Wow, so emotional!“ oder „So ein Blödsinn, das verstehe ich nicht!“ Ich möchte es einfach lieber nicht hören. Ich muss mich auf das konzentrieren, was ich tun möchte, und nicht auf die Meinung anderer.

Hast du jemals Ärger gehabt, weil eines deiner Gedichte eine bestimmte Aussage hatte, oder weil du die Fläche für deine Kunst zweckentfremdet hast?

Ich habe Probleme mit der Polizei, weil es illegal ist. Es ist zweimal in New York vorgekommen; in Israel passiert es die ganze Zeit. Ich mache mir hier keine Sorgen, weil ich meine Staatsbürgerschaft nicht verlieren kann. Aber in New York kann man mir meine Aufenthaltserlaubnis streichen, was mich große Angst macht. Also versuche ich so vorsichtig wie möglich vorzugehen. Wenn ich hier in Tel Aviv verhaftet werde, geht das am Ende gut aus, auch wenn ich eine Geldstrafe oder ein Ticket bezahlen muss. Das ist überschaubar. Nur einmal bekam ich beinahe großen Ärger mit Zuhältern. Am Ende haben sie nur meine Gedichte entfernt und es war in Ordnung.

Wem gehört deiner Meinung nach der „öffentliche Raum“?

Den Grundeigentümern, auf jeden Fall! Ich meine, wenn es dein Zuhause wäre und jemand käme und benutzte es, um ein Gedicht darauf zu schreiben? Es ist dein Eigentum! Ich weiß, dass ich hier nicht das Unschuldslamm bin. Ich mache einfach, was ich will, ohne an die anderen zu denken. Ich bin kein Engel! Man sollte mich nicht als Kriminelle behandeln, aber in gewisser Weise bin ich doch schon eine Kleinkriminelle. Wenn es sich um ein Privathaus handelt, gehört es dem Eigentümer. Ich meine, wenn es eine Bank ist oder etwas, das der Öffentlichkeit gehört, ist es eine andere Frage. Aber im Moment stehe ich gerade in einer Straße mitten in Tel Aviv. Alles, was ich um mich herum sehe, sind Privathäuser. Vielleicht fühlst du dich jageehrt, ein Gedicht an die Wand deines Hauses gemalt zu bekommen, weil du dich für Poesie interessierst. Aber was ist mit deinem Nachbarn? Wäre der auch glücklich damit? Jeder hat seine eigene Meinung. Deshalb ist es illegal. Es ist sehr unangenehm, die ganze Zeit über deine Schulter schauen zu müssen, während du versuchst, ein Kunstwerk zu erschaffen.

Fühlt es sich anders an, wenn du das im Ausland machst?

Ja, klar. In Israel fühle ich mich viel sicherer. Ich mache mir zwar Sorgen wegen der Eigentümer, weil man auf gewalttätige Menschen treffen kann und nie weiß, wie die Nacht ausgehen wird. Trotzdem fühle ich mich hier viel sicherer. Wenn ich nach New York gehe, kenne ich die Regeln dort nicht, bin ich kein Einheimischer. Ich habe also viel mehr Angst. Es würde viel mehr schmerzen, die Möglichkeit zu verlieren, dorthin zu gehen, als Schläge zu bekommen, wenn mich jemand erwischt. Das wäre viel schlimmer für mich.

Hast du schon in Deutschland gearbeitet?

Ja. Erst letzte Woche hat uns jemand erzählt, dass ein Werk, das Dede und ich 2015 in Berlin geschaffen haben, endgültig entfernt wurde. Es hat vier Jahre überlebt – mitten in Berlin! Diese Gegend in Mitte ist sehr touristisch, aber es hat so lange überdauert. Es wurde in dieser Zeit viele Male mit Tags überpinselt, so dass es nicht mehr sehr schick aussah. Aber vier Jahre, das ist viel mehr als ich erwartet hatte! Jetzt ist dort letzten Endes ein neues Kunstwerk entstanden. Ein anderer Künstler hat diese Mauer übernommen. Und diese besondere Mauer gehört zu einer sehr interessanten Nebenstraße in Mitte. Dort gibt es eine Galerie, die Leuten gehört, die dort ein Haus besetzt haben. Es sind Ex-Punks, jetzt in den Vierzigern oder Fünfzigern, mit Kindern, aber sie sind immer noch Anarchisten und Hausbesetzer. Es ist also eine sehr coole kleine Straße im ansonsten reichen Mitte, ein ganz besonderer Ort. Unsere Freunde gaben uns Materialien und Farben und führten uns an die besten Orte. Es war wirklich großartig, mit ihrer Hilfe diese Wand zu finden. Wir wurden sehr nett behandelt. Dede und ich verbringen viel Zeit in Berlin. Wir gehen jedes Jahr für mindestens einen Monat dorthin. Dede hat auch in Hamburg Bilder geschaffen. Und in München haben wir heute noch zwei Werke.

Und wie denkst du über die deutsche Geschichte?

Naja, das vergisst du nie. Aber die meisten meiner Freunde leben in Berlin, halb Tel Aviv ist jetzt dort. Ich gehe da auf die Straße und höre Hebräisch. Viele junge Leute aus Israel versuchen dort ihr Glück, sie lieben dieses Land und Berlin. Die Verbindung ist jetzt also sehr stark, man kann die beiden Städte fast nicht mehr auseinanderhalten. Ich komme jedenfalls wieder!

© Oliver Driesen 2019, kein Abdruck ohne schriftliche Genehmigung. Alle Fotos © Nitzan Mintz

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