Making of Romandebüt (1): Noch 99 Seiten

Der morgige Tag ist der erste Tag vom Rest … nein, nicht meines Lebens, obwohl: das auch. Aber was ich sagen will: vom Rest meines Romans. Meines ersten Romans.

Man muss sich Ziele setzen im Leben. Also gut, hier (räusper): In den verbleibenden 105 Tagen bis zur Mitte des Jahres werde ich die restlichen 99 Seiten (circa 99, Anmerkung meines inneren Medienanwalts) des bereits vollständig durchkonzipierten Romans fertigschreiben. Was ein Klacks ist, denn 144 Seiten gibt es ja schon. Oder anders ausgedrückt: sieben von zwölf Kapiteln. Und außerdem weiß ich, wie man Bücher schreibt. Ich habe es schon viermal getan, und ich kann es wieder tun! Auch, wenn es diesmal nicht um Facts, sondern um Fiction geht. Die wahrsten Wahrheiten schreiben sowieso die Dichter.

Nun ist es heraus. Danke, liebe Leser, danke! Danke, dass ich Sie gerade mal dazu missbrauchen durfte, mir über die letzten, gefühlten 50.000 Kilometer zu helfen. Ich muss sagen: So ein öffentliches Gelöbnis hat doch gleich eine erhebende, inspirierende Wirkung. Tastatur, komm her, wo bist du? Ach ja, hier unten (Sie kennen die Sache mit der Brille, die auf der Nase sitzt).

Wenn aber hier, verehrte Zeilensturm-Leser, in der Zwischenzeit nicht alle paar Tage etwas Neues steht, wissen Sie jetzt, wohin die Kreativ-Energie stattdessen geflossen ist. Wenn ich mich überhaupt nicht mehr melde, wissen Sie ebenfalls, warum.

Damit Sie sich in der Zwischenzeit noch besser den Kopf darüber zerbrechen und den Mund wässrig machen können, was da auf Sie zukommt, sehen Sie in wenigen Sekunden als Preview schon mal das (keinesfalls bereits rechtsverbindliche, Anmerkung meines inneren Medienanwalts) Buchcover. Den Titel allerdings habe ich noch zu 99 Prozent unkenntlich gemacht. Sie müssen ja nicht alles wissen.

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