An jedem verdammten Montag

Die Geschichte zur folgenden Schlagzeile las ich in der heutigen Online-Ausgabe der Rheinischen Post aus Düsseldorf. Aber erst, nachdem ich das Banner weggeklickt hatte, auf dem sinngemäß stand: „Qualitätsjournalismus kostet Geld, das wir mit Werbung verdienen. Wenn Sie das weiter genießen wollen, schalten Sie bitte Ihren Werbeblocker aus.“

So eine Aufmachung kitzelt nicht nur gleichzeitig mein Sprachgefühlszentrum und meine Symbolfotodrüse. Sie erinnert mich auch an einen anderen denkwürdigen Höhepunkt des Qualitätsjournalismus.

Ach so, die Pointe der Porno-Montage: Dutzende von Frauen in Remscheid fanden in „sozialen Medien“ Fotos ihrer Gesichter per Bildbearbeitungsprogramm auf Porno-Bilder montiert. Als Montage. Capiche?

Aber vielleicht doch mal über eine Alternative zu den zahlenmäßig meist traurigen Montagsdemos nachdenken!

3 Kommentare zu „An jedem verdammten Montag

  1. Kleine investigative Vervollständigung: der Ice Cream Man wohnte in Solingen, im benachbarten Remscheid ist er nur rumgegurkt mit seinem Eiswagen und hat lecker Fotos gemacht. Mittlerweile ist er zurück in Süditalien. Ich bleib am Ball. Zu neunzig Pfennig, drei Stück. Nur Banane. Ohne Sahne.

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