Kunden & Texte

Einige Kostproben von

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Einen Essay über das erzählende Schreiben gibt es hier;
Überlegungen zur politischen Poesie hier.

 

Welternährung: Dünger für ein neues Denken

Report, „Folio“ (Mitarbeitermagazin Evonik, Agentur: Bissinger [+] GmbH), 4/2019. Beitrag zum Themenschwerpunkt „Ernährung“: Die Ernährung der Menschheit ist ein Puzzle, dessen Tausende von Teilen in dramatische Unordnung geraten sind: Überbevölkerung, Klimawandel, Ressourcen-Vergeudung und wachsende Armut müssen gleichzeitig bekämpft werden, damit das Puzzle wieder ein vorzeigbares Bild ergibt. Doch wo beginnen? Warum nicht beim Kunstdünger, jenem „game changer“, der seit über 100 Jahren Wunder wirkt.

Ausstieg in Fahrtrichtung links. Literatur-Gespräch.

Literarische Deutschlandreise: Mit Sten Nadolny, dem Autor des Weltbestsellers „Die Entdeckung der Langsamkeit“, bin ich im Juni 2018 für Die Welt im ICE von Berlin bis Nürnberg gefahren. Thema unseres Interviews war das, was draußen vorbeizog: In seinem Debütroman „Netzkarte“ zeichnete Nadolny 1981 das Bild der noch schläfrig-zufriedenen Bundesrepublik vom Zugfenster aus. Seither haben Wiedervereinigung, Internet, Neoliberalismus und Migrationskrise das Land durchgerüttelt. Was zeigt sich davon auf Bahnreisen?

Ikarus 2.0. Porträt.

Porträt, VALUA (Magazin der DZ Privatbank), August 2018. Der Schweizer „Öko-Explorer“ Raphaël Domjan will an die Grenze zum Weltall vordringen – als erster Mensch in einem nur mit Solarstrom betriebenen Flugzeug. Doch dazu muss er sich 25 Kilometer hoch aufschwingen, bis in die Stratosphäre. Ein kleines Team arbeitet gegen alle Widrigkeiten daran, diesen Traum Wirklichkeit werden zu lassen. Ich bin dem Abenteurer begegnet, der laut eigener Aussage im Schutz eines Kosmonautenanzugs die Mission des Ikarus vollenden will. Kann das wirklich funktionieren?

Vergraben und vergessen. Atommüll-Endlager Onkalo

In Finnland entsteht ein unterirdisches Monument unserer Zivilisation: Onkalo, das weltweit erste Endlager für hochradioaktiven Atommüll. Sein strahlender Inhalt könnte noch in 100.000 Jahren von jener Epoche erzählen, als der Mensch das nukleare Feuer entfachte. Die Betreiber glauben und hoffen allerdings, dass unsere Nachfahren in ferner Zukunft Onkalo niemals finden werden. Denn manches, was vergraben liegt, wird auf lange Sicht besser auch vergessen. Ein Report für das Drägerheft, Ausgabe 1/2019.

Abwärts. Bei Norwegens Öltauchern.

Spiegel Online / mare. Porträts. Einst waren sie die „Cowboys der Nordsee“: In großen Tiefen arbeiteten die Taucher vor Norwegens Küste an Bohrinseln und Pipelines. Ohne sie hätte das Land seinen Ölreichtum nicht erschließen können. Der Job hat ihre Gesundheit ruiniert, manche bezahlten ihren Mut mit dem Leben. Doch das Königreich hat seine Helden vergessen. Für das Hamburger Magazin mare reiste Oliver Driesen 2004 nach Norwegen, um mit den letzten Überlebenden einer einst stolzen Zunft zu sprechen. Zum Text bei SpOn: hier.

Borowiaks Suppe. Literaturpreis Ruhr 2018.

Ausgezeichnet mit dem Förderpreis des Literaturpreises Ruhr 2018: Oliver Driesens Kurzgeschichte Borowiaks Suppe. Gefordert war beim Wettbewerb eine Geschichte vom Essen und Trinken, die im Ruhrgebiet spielt: Der junge irakische Flüchtling Hisham ist in Herne gut angekommen, denn er schießt Tore für die Kreisligisten von Westfalia Herne. Als Hisham unversehens ins Rampenlicht des Fußballgeschäfts gerät, erlebt der kauzige Rentner Anton Borowiak aus der Germanenstraße seinen dritten Frühling: als Spielerberater – und als Leibkoch in der Not.