Im Elfenbeinturm

Ab sofort kann ich sagen: Ich gehöre zum gebenedeiten Kreis derer, die schon mal von Stefan Groenveld porträtiert worden sind. Dabei muss man, wie mein Beispiel zeigt, nicht mal das Bundesverdienstkreuz mit Schwertern und Brillianten verliehen bekommen haben, um dieser Ehre teilhaftig zu werden. Man muss nur Hamburger sein und bloggen. Stefan ist nämlich ein Fotograf, der sich das ungewöhnliche Hobby leistet, aus purer Kreativität neue Gesichter und deren Träger kennenzulernen – um dabei seine eigene Formenvielfalt in der Fotografie immer noch zu erweitern. Und das, obwohl er längst für die großen Blätter dieser Welt arbeitet, wie seine Website bezeugt. Jedenfalls heißt sein Ich-probiere-einfach-mal-was-Neues-Winterprojekt „Hamburgs Blogger“, zu bestaunen hier. Der Porträtierte darf sich sein Thema und die Location selbst wählen, Stefan macht dann mit sicherem Auge schon was draus.

Nachdem mir meine Vorgängerin Isabel Bogdan in dieser Serie leider schon die Hafenmotive aufs Fotogenste weggeschnappt hatte, verfiel ich auf die Alternative, mein Shooting in den Elfenbeinturm zu verlegen. Will sagen: in die Uni. Da fühle ich mich zuhause, weil es da so schön zugig und verranzt ist. Nein, wegen des staatsmännischen Weitblicks natürlich, den ich als Wirtschafts-Autor gerne hätte – und wegen des dramatischen Zeilensturm-Himmels, den Stefan eigens bestellt hatte.

Aber wenn Du, Hamburger Bloggerin oder Hamburger Blogger, die Kanalisation unserer wunderschönen Stadt bevorzugst: Stefan würde sicher auch das möglich machen. Er hat einen guten Blitz.

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