Nächste Chance für „Wir sind mehr“

Für Samstag, also übermorgen, planen in Hamburg Anhänger der Furkan-Gemeinschaft einen Aufmarsch. Sie wollen für die Freilassung von Alparslan Kuytul demonstrieren, ihrem organisatorischen und geistlichen Führer. Er sitzt derzeit in der Türkei in Haft.

Die Furkan-Bewegung ist eine extremistische islamistische Organisation. Laut Verfassungsschutz ist ihr Ziel die Errichtung einer sogenannten Islamischen Zivilisation, nämlich eines weltweiten Kalifats, in dem die Scharia gelten soll. Demokatische Werte wie Aufklärung, Trennung von Religion und Staat, Meinungsfreiheit, Frauen- oder beispielsweise Schwulenrechte sind dabei nur im Wege. Juden natürlich ganz besonders. In der Hansestadt haben die religions-faschistoiden Extremisten derzeit angeblich rund 150 Anhänger, vor allem rund um einen Verein mit dem unverdächtigen Namen „Jugend, Bildung und Soziales e.V.“.

Man sollte meinen: ein klassischer Fall für #wirsindmehr, #unteilbar, Rot-Grün, die Linke, Gewerkschaften, christliche Kirchen und insbesondere die Antifa. Neulich erst konnten sie gemeinsam zwischen Jungfernstieg und Gänsemarkt über 10.000 gut gelaunte Menschen gegen etwa 150 Merkel-GegnerInnen mobilisieren. Bei denen – da waren sich alle einig – habe es sich um gefährliche Radikale gehandelt, die unsere Demokratie zerstören wollen. Die Einigung des „breiten Bündnisses“ dürfte also diesmal nicht schwerer fallen. Zumal jetzt noch der Aspekt einer fundamentalistischen, fortschrittsfeindlichen Glaubensideologie hinzukommt, den liberale und linke Demokraten zweifellos erst recht verabscheuen.

Wo die kampferprobten Verbündeten nun schon einmal mit derart vielen DemokratiefeindInnen fertiggeworden sind, bietet sich hier also die nächste Chance. Ein deutliches Signal wären diesmal mindestens 20.000 GegendemonstrantInnen, denn auch auf der anderen Seite ist laut Verfassungsschutz mit wesentlich mehr als den angemeldeten 80 Teilnehmern zu rechnen.

Die Wettervorhersage ist wieder freundlich. Es wird sicher wieder getanzt, gerapt und sonstwie musiziert werden, auch die Transparente vom letzten Mal („Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen“) sind wiederverwendbar. Und auch dieses Mal wieder dürften die zahllosen GegendemonstrantInnen aus der Mitte der Gesellschaft in ausgesucht bunter Kleidung erscheinen, um ein Zeichen gegen Dunkeldeutschland zu setzen.

Wie? Das hat doch mit Deutschland nichts zu tun? Meines Wissens liegt Hamburg in Deutschland. Und das hier geschieht mitten in eurer Stadt, mitten unter euch. Gegen eure Rechte, gegen eure Privilegien, gegen euren Lebensstil, wie zum Hohn auf eurer tolerantes Weltbild. Samstag, 15.45 Uhr, Kurt-Schumacher-Allee. Das geht jeden und jede von euch aufgeklärten, engagierten Demokratie-BewahrerInnen ganz direkt etwas an.

Ihr werdet doch bestimmt nicht wegsehen?

+++++

Nachtrag, 21.10.:

Mehr als 200 Islam-Faschisten waren da. Aber wo wart ihr, links-liberale DemokratieschützerInnen, „wir sind mehr“ und Antifa? Das läuft bei euch unter Religions- und Meinungsfreiheit, gell?

Dafür liefen, ebenfalls am Samstag, etwa zeitgleich rund 100 Schwarzgekleidete mit schwarzen Regenschirmen und schwarz verklebten Mündern im Gänsemarsch durch die City: „March for Freedom“ gegen die weltweite Sklaverei.

Wie gut, dass die „Freedom“ bei uns nicht bedroht ist.

Happy 70, Hamburger Abendblatt! 80 wirst du kaum noch werden.

Das Hamburger Abendblatt, die einzige „Qualitäts“-Tageszeitung für die zweitgrößte Stadt Deutschlands, ist jetzt 70 Jahre alt. Auf endlosen Seiten feiert sich das Blatt in seiner Wochenendausgabe dementsprechend erst mal selbst, bevor die eigentliche Zeitung losgeht.

Dabei gibt es – jenseits von Nostalgie – nichts zu feiern. Und es bedarf schon viel Phantasie sich vorzustellen, dass im Jahr 2028 der 80. Geburtstag noch erreicht wird.

Man könnte tausend Gründe nennen, warum das Abendblatt den Niedergang der deutschen Mainstream- und insbesondere der tagesaktuellen Newsmedien auf den Punkt bringt wie kaum eine andere Zeitung.

Man könnte über die Kaputtspar-Mentalität schreiben, die in den späten Neunzigerjahren schon in den Ursprungsverlag Axel Springer Einzug hielt (der es heute allerdings schafft, seine „Welt“ wieder ziemlich flottzumachen). Über die Praktikantisierung und Prekarisierung aller originär journalistischen Aufgaben. Über den immergleichen, bräsigen Stiefel, den das Abendblatt seit Jahrzehnten daherschreibt über die immergleichen Themen, die immer weniger Abonnenten ausschließlich in den wohlhabenden Hamburger Stadtteilen interessieren. Über das Buckeln vor der Macht in Senat, Werbewirtschaft und Hafen. Über die Denk- und Schreibverbote, die bleischwer und unausgesprochen auf der Redaktion lasten.

Man könnte über den 2014 vollzogenen Verkauf an die Funke-Mediengruppe (ehemals WAZ-Gruppe) sprechen, wodurch dem zombiehaften Nachrichtenmedium indes nicht ein Funke neuen Lebens eingehaucht wurde. Sondern im Gegenteil: Das Blatt dümpelte strategielos weiter dahin – bis auf die Strategie, insgeheim noch mehr am Journalismus zu sparen (was eigentlich gar nicht mehr möglich war). Während sich Geschäftsführer und Executives in Essen die Taschen füllten und bis heute füllen.

Man könnte über die Abendblatt-App schreiben, die immer noch wirkt wie ein Produkt von 1998, oder über die 2018 geplante „Online-Offensive“, die nur eines ans Licht bringen wird: dass man bei Funke keinen Schimmer hat, wie „Online“ im fortgeschrittenen 21. Jahrhundert aussieht (keinesfalls so wie die furchtbare WAZ-Homepage). Oder wie man es erfolgreich „monetarisieren“ könnte. Nämlich in Form, Vielfalt und Funkion mindestens ein wenig angelehnt an Zeitungen wie den britischen Guardian oder die New York Times.

Apropos Times: Dort, 5000 Kilometer weit weg, berichtet man informativer über den Hamburger Osten als im Zentrum des hansestädtischen Qualtitätsmedienbetriebs. Der Schritt über die Alster scheint vom Hudson aus nicht ganz so mühsam zu sein.

Aber all das ist oft genug beschrieben worden, teilweise mit bitterem Galgenhumor, nicht zuletzt in diesem Blog.

Daher zum runden Geburtstag des Frühvergreisten stattdessen an dieser Stelle nur noch ein kurzer Blick auf das, was laut Hamburger Abendblatt von heute außer dem Hamburger Abendblatt sonst noch in aller Welt stattgefunden hat.

Auf Seite 48 nämlich, unter „Aus aller Welt“, berichtet die Printausgabe der Zeitung an diesem 13. Oktober 2018 über ein Feuer im ICE auf der Strecke Köln-Frankfurt (die verläuft bekanntlich in aller Welt). Ein vierspaltiger Artikel mit zwei Bildern und einer Grafik.

Und nicht ein Wort über die Brandursache. Nicht nur, dass man sie nicht nennt (das wäre verständlich, weil sie noch nicht endgültig feststand). Nein, man wirft nicht einmal die Frage nach der Ursache auf. Was die Leser dieses Beitrags selbstverständlich tun, noch bevor sie ein Wort gelesen haben. Ein ICE ist ausgebrannt, hey, das kann passieren, aber alle sind wohlauf. Die Journalisten stellen die Warum-Frage im Artikel einfach nicht, das kommt ihnen nicht in den Sinn.

Qualitätsjournalismus Ende 2018: Sie sagen höchstens noch, was ist (respektive im Politikteil, was sein sollte). Warum es ist, wie es ist, wollen sie nicht mehr wissen. Sie recherchieren und analysieren nichts mehr bezüglich irgendwelcher Ursachen. Aber die Gefühle, die das, was ist, bei den davon Betroffenen auslösen, die werden immerhin ausgiebig abgefragt und niedergeschrieben. Denn Gefühle, hat der Praktikant gelernt, erzählen die Geschichte so schön „am Menschen entlang“.

Solch ein Hilfsschuljournalismus genügt Ihnen nicht? Dann schreiben Sie dem Abendblatt doch einen Leserbrief! So mit Briefmarke vorn drauf und ab zum Postamt. Vielleicht wird er dann sogar in einer der nächsten Print-Ausgaben veröffentlicht.

Denn mal eben online kommentieren können Sie beim Abendblatt leider nichts. Keinen Bericht, keine Glosse, keinen Leitartikel. Das würde alle viel zu nervös machen. Es würde die Welterklärer-Weisheit der Redakteure auf den Prüfstand des common sense stellen. Am Ende würden gar Debatten entstehen. Und Ihre unbotmäßige Meinung müsste man dann immer kostenaufwändig durch 450-Euro-Kräfte wegmoderieren lassen. Die letzte bürgerliche Großzeitung der zweitgrößten Stadt Deutschlands bittet daher um Verständnis. Und möchte jetzt nicht mehr beim Feiern gestört werden.


Im Zustand der Migration

Meine unmittelbare Nachbarschaft in diesen Tagen. Kleinbürgerliche Wohngegend, Genossenschaftssiedlungen, Rotklinkerblocks. Szenen und Brennpunkte jeder Art sind anderswo.

Zelt auf dem Bürgersteig, darin ein Schlafsack, auf dem Schlafsack ein Schreiben mit dem Logo der Stadt Hamburg. Seit Tagen ist dort niemand anwesend – aber seit Tagen baut auch niemand das Zelt wieder ab.
Zwei Zelte auf dem Friedhof der Dreifaltigkeitskirche, am Fuß des Mausoleums von Karl Sieveking (Hamburger Politiker, Mäzen und Philantrop, 1787-1847). Nach zwei Tagen sind die Zelte verschwunden.

In unserem Viertel, sagte C. einmal zur Migrationsdebatte, habe sich doch gar nichts geändert. Das allerdings ist schon länger her.

Als Großstädter lernt man, das „Andere“ nach Möglichkeit zu ignorieren, um selbst das Privileg zu behaupten, nach Möglichkeit ignoriert zu werden. Dies hier aber bleibt mir vor Augen. Hat die Kirche Asyl gewährt? Die Zeltenden dort sind ebenso abwesend wie der an der Straße, hundert Meter weiter. Der Pfarrer, um Auskunft gebeten, weiß von nichts.

Ich versuche, mich in die Welt von Menschen zu versetzen, die – auf der Durchreise? als Einwandernde? – solche Lagerplätze wählen. Es gelingt mir nur zum Teil. Und selbst dieser Teil wirft neue Fragen auf, die nicht rhetorischer Natur sind.

Was sagen diese Zelte mir?

Was sagen sie über das Funktionieren des Systems Stadt?
Was über Staat und Gesellschaft?
Was über die Bewohner der Zelte?
Was über Eigenverantwortung und Scheitern?
Was über öffentliche und private Räume?
Was über Eigentum und Bürgertum?
Was über Gebräuche und Gewohnheit?
Was über Heimat und Zuhause?
Was über meine Toleranzgrenze?
Was über Hilfebedürfnis und Hilfsbereitschaft?
Was über meine Ängste?
Was über Träume und Albträume?
Was über Recht und Unrecht und das Empfinden dafür?
Was über Kapitalismus und Profit?
Was über Voyeurismus?
Was über unsere Zukunft als Land?

Und warum verstören mich diese zeitgleichen Anblicke so?

+++++

Update 1: Nach etwa fünf Tagen ist inzwischen auch das Zelt auf dem Bürgersteig abgebaut worden.

Update 2: Ein Leser hat angemerkt, die Zelter könnten auch einheimische Obdachlose gewesen sein. Stimmt. Wobei die Migrationskrise die Lebensbedingungen für diese Gruppe stark erschwert: Sie bindet z.B. erhebliche Kapazitäten von Tafeln und Notunterkünften und zwingt die Betroffenen damit verstärkt zurück auf die Straße. Sie produziert zudem neue Obdachlose, indem sie die Konkurrenz um den letzten bezahlbaren Wohnraum zusätzlich verschärft. Insgesamt nimmt das wohnsitzlose Umherziehen (Migrieren) damit weiter zu, wie sich jetzt eben auch in meiner Nachbarschaft zeigt.

Auf zum Blogger-Hürdenlauf!

Wir lesen ja alle viel zu wenig andere Meinungen. Über die wirklich wichtigen Themen, soll das heißen. Über das Leben, das Universum und den ganzen Rest. Eben alles, wo man nicht automatisch einer Meinung ist. Wo sich aber durch Kenntnisnahme anderer Stimmen gerade die neuen Perspektiven eröffnen würden, die vielleicht doch noch einmal so etwas wie Evolution und Aufklärung voranbringen könnten. Wahlweise auch den Weltfrieden.

Und außerdem sterben (mal wieder) die Blogger aus. Jene Fixsterne in der GummizelleUnendlichkeit des Raums, die uns Licht, Wärme und Orientierung versprechen, wenn wir ein virtuelles Lagerfeuer in der Dunkelheit suchen.

Aus diesen beiden gewichtigen Gründen habe ich mir den Blogger-Hürdenlauf ausgedacht. Er funktioniert etwas anders als die bekannte Veranstaltung, bei der ein Blogger ein Thema oder einen Fragebogen bearbeitet und dann an einen anderen, ihm nahe stehenden, weiterreicht.

Nein, hier geht es darum, fremde Blogs kennenzulernen. Also auch sehr fremde Blogs. Fremde Ansichten. Hürden, über die man vielleicht erst mal springen muss. Dann zu sehen, was das mit einem macht. Das dann kurz zu protokollieren. Währenddessen herauszufinden, wohin es einen aus der Kurvetrug. Und zu reflektieren, warum man jetzt genau diese Hürden und keine anderen genommen – oder gerissen – hat.

Und am Ende, wer weiß, kommt man mit einem oder der anderen dieser Blogger dann sogar ins Gespräch. Wo das wohl hinführt? Im Kreis herum? In die Irre? In den Wahnsinn? In eine Sackgasse? In Ecken des Internets, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat?

Zunächst sicher zu der Erkenntnis, dass wir Blogger doch mehr und kreativer sind als gedacht. Vor allem dürfte es zu erweiterten Einsichten und einem breiteren Horizont führen. Schlecht wäre das nicht, in dieser einfältigen, verengten Zeit.

Die Spielregeln der Veranstaltung findet ihr unten. Ganz kurz gesagt: Es geht darum, sich entlang von Blogrolls über fünf Stationen von einem Blog zum nächsten weiterzuhangeln. Und dabei ganz zwangsläufig vom Hölzchen zum Stöckchen zu kommen. Das Ganze lebt vom Weiterlaufen, wo ein anderer stehenbleibt, denn es ist neben einem Hürden- auch ein Staffellauf.

Als guter Pionier und Startläufer bin ich mal als erster mit der Machete durch den Blog-Dschungel gezogen. Ich bin bei Annika losgegangen, die ich aber virtuell schon ziemlich gut kenne. Daher wurde meine erste Station – ausgewählt aus ihrer Blogroll – Herr MiM. Was sich daraufhin insgesamt ergab, war eine Mischung aus Staunen, Schnappatmung, Zufall und Karma. So sieht das bei mir aus:

Hürdenlauf-Protokoll: Zeilensturm

1. Annika => Herr MiM: Persönliche Anmerkungen, 4. August 2018

Ich platze ahnungslos in ein fremdes Privatleben, oder, anders ausgedrückt, in das Waschen schmutziger Familienwäsche. Dringlichkeit, Ratlosigkeit und Bitterkeit schwingen in den Zeilen mit. Warum teilt jemand so etwas Intimes mit unbekannten Idioten wie mir? Dieses Bedürfnis habe ich noch nie wirklich verstanden. Aber dran hängen gebleiben bin ich trotzdem.

2. Herr MiM => Pressepfarrerin: Barcamp Ökumene, 13. Mai 2018

Was ist das? Eine bloggende Pastorin? Tatsächlich, ein geistlicher PR-Profi der Amtskirche. Worüber bloggt so jemand? In diesem Fall über das letzte Social Event für aufgeweckte Christen, die mit der Zeit gehen. Klarer Fall von Idiosynkrasie. Mein Zorn auf die Kirche quillt beim Lesen gleich wieder empor. Und dennoch kann man mich mit Gott aus der Reserve locken.

3. Pressepfarrerin => Dorothee Janssen: Voll auf die Fresse, 11. April 2018

Eine christliche Gemeindereferentin der Generation 55+ (Selbstauskunft) hat gefühlt „voll auf die Fresse bekommen“, weil ein Kollege im kirchlichen Dienst ihre Website „doof“ fand. In diesem auffällig juvenilen Stil kommt sie von da aus ansatzlos auf einen Professor zu sprechen, „der völlig geflasht vom Archiv des Vatikan ist“. Früher hätte das sicher als würdelos gegolten.

4. Dorothee Janssen => Frauen und Islam: Zitat des Tages, 21. Juli 2018

Ich komm aus der Religionsnummer nicht mehr raus! Hier bietet eine Muslima namens Saxhida, über die man sonst nix erfährt, immerhin eine konsensfähige Weisheit an: „Manch einer verwechselt den gelebten Glauben im Alltag mit dem Verlangen Streit mit Andersgläubigen anzufangen, um zu beweisen, dass der eigene Glaube die absolute Wahrheit ist.“

5. Frauen und Islam => Bunt und farbenfroh…: Die Sache mit dem Frosch, 6. Februar 2018

Frau Schmidt aus Berlin bloggt allgemein über die Buntheit, die unser Leben bereichert. Deshalb geht es in diesem Beitrag zur Warnung um das leuchtende Blau, das in Wahrheit ein stumpfes Braun sei. Den Segen der Mainstreammedien – verbrieft durch das Gütesiegel der Brigitte Mom Blogs – hat sie bei dieser Mission jedenfalls. Und viele Schwestern im Geiste.

*****

So funktioniert der Blogger-Hürdenauf (Copy and Paste, please):

Dein Beitrag startet, wo dieser hier endet. Nimm dir die Blogroll/Blogliste des fünften von mir kommentierten Blogs vor. Von dieser Liste klicke eines an. Das ist nun deine Station 1. (Aber nur, falls es selbst eine Blogroll hat, sonst ein anderes Blog der aktuellen Blogroll auswählen! Diese Bedingung gilt logischerweise immer.)

Lese im Blog 1 einen Beitrag, den du auch verlinkst, und schreibe nur drei Zeilen darüber: Lob, Kritik, Erstaunen, Fassungslosigkeit, Dank, whatever.

Nun klicke auf ein Blog der Blogroll von Station 1. Hat dieses seinerseits eine Blogroll? Sehr gut, dann ist es Station 2. Lese einen Beitrag … verlinke … schreibe drei Zeilen …

Und so noch drei Mal. Bis einschließlich Station 5. Deine Arbeit ist fast getan: fünf Reisenotizen zu fünf Blogbeiträgen. Nur noch diese Regeln hier anhängen – fertig!

Nun muss jemand anderes den Staffelstab (und vielleicht sogar mehrere) bei der Blogroll des letzten in deinem Beitrag kommentierten Blogs übernehmen – und fünf weitere kommentieren.

Vielen Dank für den gemeinsamen Streifzug durch die Meinungsvielfalt!