Mein Buch zum Bett

Ich kann ja auch nichts dafür, dass es hier schon wieder um Möbel geht. Vor gar nicht mal sooo kurzer Zeit aber schrieb ich an dieser Stelle von meinem Entzücken über einen gereimten Werbeslogan aus den Fünfzigerjahren:

Wenn etwas kann die Welt noch retten, dann sind das Stiegelmeyer-Betten!

Damals kündigte ich auch vollmundig an, die von mir recherchierte und zu Papier gebrachte Unternehmenschronik des ostwestfälischen Klinikbettenherstellers Stiegelmeyer werde „im Jahr 2016 erscheinen“. Und was soll ich sagen: Wir haben Mitte November, 2016 ist noch in vollem Schwange, et voilà:


Frisch vom Stiegelmeyer-Stand auf der Medica, der weltgrößten Medizinmesse in Düsseldorf, habe ich gestern mein persönliches Exemplar dieser erstaunlichen Story mitgebracht, die 1899 mit der Herstellung von nicht gerade bequem klingenden „Stahldrahtmatratzen“ begann. Kaum 117 Jahre später ist daraus ein Hightech-Marktführer geworden. Wie das passieren konnte, finden Sie in Gut gebettet – die Stiegelmeyer-Chronik auf rund 260 Seiten zwischen Buchdeckel gepresst.


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Und jetzt sagen Sie nicht, das betreffe Sie ja alles gar nicht, da sei ja gar kein Krimi drin. Denn erstens ist da wohl Krimi drin, es gibt sogar eine handgreifliche Auseinandersetzung mit Todesfolge. Und zweitens hätten Sie da jetzt ein prima Weihnachtsgeschenk für ihre bettlägerige Erbtante – wenn, ja wenn es das von Pro Heraldica produzierte und aufwändig ausgestattete Buch im Buchhandel gäbe. Gibt es aber (noch) nicht.

Wenn Sie hingegen ein verdienter Mitarbeiter oder ein treuer Kunde von Stiegelmeyer z.B. aus dem Klinikbetten-Beschaffungswesen sind, dann lege ich Ihnen Gut gebettet sehr ans (hoffentlich kräftige) Herz. Diese Firmengeschichte ist eine aufschlussreiche Achterbahnfahrt durch die Jahrzehnte, durch manches Tief und noch mehr Höhen – für Technik- und Management-Interessierte mit robustem Nervenkostüm.

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